Nach sorgfältigen Tests, Untersuchungen und Gesprächen wird die Diagnose dann gestellt, wenn deutliche Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, des Denkvermögens, der zeitlichen und örtlichen Orientierung vorliegen. Die Differenzialdiagnose klärt, um welche Form der Demenz es sich handelt.

Beispiel aus der Praxis:
Ein 65-jähriger Mann war gerade dabei, gemeinsam mit seiner Frau einzukaufen. Plötzlich wusste er nicht mehr, was er eigentlich tun wollte. Das war für ihn ein großer Schock:,,Da wusste ich zum ersten Mal, dass mit mir etwas nicht stimmte."


Die räumliche Orientierung, besonders in unvertrauter Umgebung, z.B. im Urlaub,
kann beeinträchtigt sein. Situationen, wie etwa einkaufen in einem großen Supermarkt, kann Menschen mit Demenz überfordern und Entscheidungen treffen, kann zum Problem werden.

Menschen mit Demenz möchten nicht auf ihre Defizite reduziert werden, sondern haben noch Ressourcen.

Mit empathischer Validation erreicht man Menschen mit Demenz und gewinnt ihr Vertrauen, wodurch sie Sicherheit empfinden. Schulungen hierfür bieten wir allen Interessierten an.