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in
Lüchow-Dannenberg

Ende der 60er Jahre entstand in Frankreich das erste Cantou. Dadurch wurde eine familienähnliche Lebens- und Wohngemeinschaft geschaffen, die übersetzt bedeutet: "Feuerstelle im Haus" und früher der zentrale Treffpunkt in der Familie war. Ein Cantou ist die „etwas andere Form“ des Zusammenlebens.
Sie kennzeichnet sich dadurch aus, dass sie sich stetig weiter entwickelt.

Sie sind:
• Wohngemeinschaften auch mit Haustieren und leben dorfintegriert
• selbstverwaltete gemeinnützige Genossenschaften.

Hausdamen, die von Service-Helfern mit sozialen Kompetenzen  und bei Bedarf durch ambulante Pflegedienste unterstützt werden, sorgen für die soziale Betreuung und Verpflegung.

Alle Mitarbeiter sind sorgsam ausgesucht, in empathischer Validation ausgebildet und erhalten einen wirklich angemessenen Lohn. Nur so ist die gute Zusammenarbeit im Team möglich.

12 Bewohner leben in menschlicher Wärme und empathischem Verständnis miteinander. Ein Wohnwechsel erfolgt auch nicht in schweren Stadien einer Krankheit. Dadurch bleiben auch das menschliche und soziogeografische Umfeld erhalten, bis zum Lebensende.

Unsere Cantous bestehen aus einem großen Gemeinschaftsraum mit einer Art Wohnküche und großen lichtdurchlässigen Türen zum Wintergarten und Innenhof, wo sich auch das Leben abspielt.

Mit seinen ca. 1.600 qm ist das Cantou quadratisch so angelegt, dass man über den Eingangsbereich ringsherum, an den offenen milieugestalteten Themenecken (zum Beispiel : Jagdszene , Musik-, Cafè-, Literaturecke) vorbei in den privaten Wohnbereich gelangt. Die Ausstattung der großzügigen Einzelzimmer erfolgt prinzipiell mit den persönlichen Möbeln und Gegenständen des Bewohners. Jedes Zimmer hat Internetzugang und einen großen Sanitärraum. Vom Zimmer gelangt man auch durch die Terrassentür in den Innenhof. Diese Grundlagen schaffen eine familiäre Atmosphäre:

• Eine familienähnliche Gemeinschaft soll die zwischenmenschlichen
  Beziehungen und Aktivitäten der Bewohner fördern.

• Die beiden zentralen Punkte - Tisch und Herd im Cantou -
  sind tragender Mittelpunkt des Alltagsgeschehens.

• Die Erfahrung lehrt, dass die Tätigkeiten, die im weitesten Sinne den Tisch
  betreffen (Kochen, Essen, Unterhalten), Grundbedürfnissen der Geselligkeit
  entsprechen, die lebenslang integriert wurden und manchmal partiell
  wiedergefunden werden.

• Durch diesen räumlichen Mittelpunkt und die milieugestalteten
  Themenbereiche, werden die Kommunikation und ein familiäres Mit- und   
  Füreinander aufgebaut. Sie bieten eine Oase der Ruhe.

• Als goldene Regel der alternativen Wohnform Cantou gilt:
  Den Bewohner so viel wie möglich selber entscheiden und machen zu
  lassen und dann erst zu unterstützen, wenn Hilfestellung notwendig ist.

Hinweis:
Eine Untersuchung zu Cantou-Bewohnern in Frankreich zeigte, dass die Bewohner mobiler und selbstständiger waren, sowie seltener aggressives Verhalten aufwiesen. Zudem war das Personal zufriedener und wies erheblich weniger Fluktuation auf im Verhältnis zu anderen Wohnformen und Einrichtungen.